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6 bewährte Strategien, um Willenskraft zu meistern – Tipps von Olympioniken und Psycholog:innen

Das Leben stellt unsere Willenskraft täglich auf die Probe. Stellen Sie sich vor: Am ersten Tag Ihrer Diät locken frische Schokoladencreme-Donuts aus Ihrer Lieblingsbäckerei. Der Halbmarathon naht, doch die Motivation fürs Training fehlt. Oder Sie wollen mit dem Rauchen aufhören, zögern aber. Nach Feierabend kämpfen Sie zwischen Netflix und Fitnessstudio.

Willenskraft ist schwer zu beherrschen, doch unverzichtbar für Erfolge in Fitness, Karriere und persönlicher Weiterentwicklung. Als Experten für mentale Stärke haben wir Profis wie Olympiamedaillengewinnerin Kelsey Robinson, Psychologin Patti Johnson und Stanford-Wissenschaftlerin Kelly McGonigal befragt. Sie teilen sechs praxisnahe Techniken, um Versuchungen zu widerstehen und To-do-Listen abzuarbeiten.

1. Machen Sie alles zu einem Spiel

6 bewährte Strategien, um Willenskraft zu meistern – Tipps von Olympioniken und Psycholog:innen

Kelsey Robinson, US-amerikanische Profi-Volleyballerin und Bronzemedaillengewinnerin bei den Olympischen Spielen 2016, baut Willenskraft auf, indem sie Ernsthaftigkeit vermeidet. „Ich mache alles zu einem Spiel. Ob ich im dritten Satz beim Gewichtheben erschöpft bin oder in einer Versuchungszone esse – ich fordere mich wettbewerbsorientiert heraus“, erklärt sie. „Das motiviert mich, härter zu arbeiten und besser zu werden. Es ist eine Herausforderung – und macht Spaß!“

2. Setzen Sie auf Disziplin statt Willenskraft

Patti Johnson, Psychologin aus Los Angeles, rät ihren Patient:innen: Willenskraft ist selbst für Fachleute schwer zu meistern. Disziplin ist der Schlüssel. „Willenskraft zu kultivieren, ist überbewertet. Besser: Disziplin aufbauen“, sagt sie. Ihr Beispiel: „Willenskraft heißt, Süßigkeiten eine Woche vor Halloween zu kaufen und sie nicht anzurühren. Disziplin: Nicht kaufen – oder nur eine Sorte, die Sie nicht mögen. So entfällt der Kampf.“

3. Bleiben Sie bei dem, was Sie wirklich wollen

Kelly McGonigal, Stanford-Psychologin und Autorin von „The Willpower Instinct“, betont: „Um Nein zu sagen, wo es nötig ist, und Ja, wo es passt, brauchen Sie eine dritte Kraft: Die Erinnerung daran, was Sie wirklich wollen.“ In Versuchungsmomenten – sei es ein Brownie, der dritte Martini oder Faulenzertag – denken Sie an Ihre wahren Ziele: Die skinny Jeans, die Beförderung, schuldenfrei sein oder die Ehe halten. „Was sonst hält Sie von kurzfristigen Impulsen ab?“

4. Gehen Sie nicht allein

Chris Hodges, Leiter des globalen Personal-Training-Unternehmens GoTRIBE, weiß: Allein Diäten oder Trainingspläne durchzuhalten, ist entmutigend. „Persönliche Willenskraft wirkt am stärksten mit Verantwortung gepaart – durch Freunde, Apps oder Tagebuch“, rät er. „So halten Sie Ihre Ziele leichter durch.“

5. Stimmen Sie die Naysayer aus

Terrence Wheatley, Ex-NFL-Spieler und Direktor der Dallas Cowboys Academy, sieht Willenskraft als Kernkompetenz von Elite-Athlet:innen. „Sie unterscheidet Mittelmaß von Spitze. Sie ist erlernbar – ignorieren Sie Zweifler, die sagen: ‚Das schaffst du nicht.‘ Willenskraft erlaubt: ‚Ja, ich kann.‘ Um zum 1-Prozent-Elite zu gehören, müssen Sie in allem top sein. Willenskraft ist dieses 1 %.“

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6. Visualisieren Sie Ihre Ziele lebendig

Bernie Rosow, Profi-Freeskier, kombiniert Selbstvertrauen, Visualisierung und Können für Höchstleistungen. „Vor einem neuen Trick oder einer anspruchsvollen Linie passen diese drei zusammen.“ Er visualisiert Erfolg in Ich- und Dritten-Perspektive: „Ich übe bekannte Tricks für Muskelgedächtnis. Das schafft Vertrauen – den Schlüssel zur Willenskraft.“