Es gibt eine Flut an Informationen zu Training, Nahrungsergänzungsmitteln und Best Practices vor dem Workout. Das kann überwältigend sein, um herauszufinden, was wirklich für Sie passt. Jeder Körper ist einzigartig – was bei mir wirkt, muss nicht bei Ihnen funktionieren. Basierend auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen sind zwei Maßnahmen entscheidend: ausreichende Hydration und Energiezufuhr.
Hydration: Wussten Sie, dass bereits ein Flüssigkeitsverlust von 1 % der Körpermasse Ihre Leistung beeinträchtigen kann? Dehydration verkürzt die Zeit bis zur Erschöpfung und hemmt die Intensität. Mit zunehmendem Wasserverlust verschärfen sich die Symptome. Wasser ist essenziell für Thermoregulation und viele Körperfunktionen. Trinken Sie daher vor Ihrem nächsten Training bewusst ausreichend.
Energiezufuhr: Die Debatte um Fasten-Cardio versus Kohlenhydrat-Tanken hält an. Nüchternes Training zapft zwar Fettreserven an (durch niedrige Glykogenspeicher), führt aber oft zu weniger intensiven Sessions. Physiologisch sind Kohlenhydrate die primäre Energiequelle bei Hochleistungstraining – sie verbrauchen weniger Sauerstoff. Höhere Intensität steigert den Nachbrenneffekt (EPOC) und fördert Fettverbrennung über das Training hinaus. Bei niedriger Intensität (Fett als Fuel) sinkt hingegen die Verbrennungsgeschwindigkeit.
Optimale Energiequellen vor anstrengenden Einheiten? Einfache Kohlenhydrate: Sie werden rasch verdaut, gelangen schnell in die Muskeln und ermöglichen härteres, schnelleres, längeres Training. Obst oder flüssige Kohlenhydratlösungen sorgen für ein leichtes, aufgetanktes Gefühl – ohne Völlegefühl.
Wie viel und wann? Das ist individuell. Manche vertragen Essen kurz vorab, andere brauchen mehr Verdauungszeit. Menge hängt von Dauer und Intensität ab. Testen Sie, was Ihnen guttut, und priorisieren Sie immer die Flüssigkeitszufuhr.