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Body-Shaming überwinden: 4 bewährte Tipps gegen Fettstigmatisierung und Schamgefühle

Studien der University of Hawaii zeigen: Negative Einstellungen gegenüber Frauen halten auch nach erfolgreichem Abnehmen an.

Forscher fordern Maßnahmen gegen Vorurteile gegenüber Übergewichtigen, die auf falschen Annahmen basieren. Ich frage mich, wie solche Politiken umzusetzen wären – wir diskutieren dieses Thema seit über 50 Jahren ohne nennenswerte Fortschritte.

Aus meiner langjährigen Erfahrung mit Betroffenen kenne ich das quälende Gefühl der Scham, das viele mit Gewichtskontrolle-Problemen plagt. Es ist die tägliche Herausforderung für Übergewichtige.

Scham ist eine urtümliche Überlebensemotion, die bei Niederlage oder Ausgrenzung aktiviert wird. Abgelehnte oder stigmatisierte Menschen fühlen Scham oder Wut – beides macht uns nicht attraktiver. Diese Emotionen sollen uns zum Handeln antreiben: Scham zum Verstecken, Wut gegen Ablehner oder nach innen. Manche hungern sich bis auf die Knochen, ohne je schlank zu wirken.

Das Gehirn reagiert auf Schmerz und Gefahr – soziale Ächtung ist beides. Doch Fokus auf innerer Scham hilft nicht; er treibt nur zum Verstecken oder Wüten. Wichtig: Lassen Sie sich nicht von diesen Gefühlen definieren. Aber wie schaffen Sie das?

4 praxisnahe Tipps, um soziale Stigmatisierung und Fat-Shaming zu überwinden

1. Verbessern Sie Ihre Körperhaltung.

Das Training guter Haltung verändert nicht nur Ihren Körper, sondern auch Ihre Gedanken – oft auf überraschende Weise.

Scham lässt uns zusammenkriechen und wegsehen. Üben Sie, aufrecht mit erhobenem Kopf und anmutig zu gehen. Das signalisiert Ihnen und anderen: Ich schäme mich für nichts. Subtil wirkt sich das auf Ihre Gefühle und die Reaktionen Umstehender aus.



2. Ein authentisches Lächeln.

Wut führt zu starrem Blick und scharfer Zunge. Das schönste Lächeln entsteht natürlich, wenn Sie an Liebste oder glückliche Momente denken. Konzentrieren Sie sich auf Freude, Mitgefühl, Liebe und Schönheit statt Angst oder Schmerz – Ihr Lächeln hebt Ihre Stimmung und berührt andere.

3. Ein warmer Blickkontakt.



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Scham meidet Blicke, Wut starrt feindselig. Gehen Sie die Straße entlang, erkennen Sie die Schmerzen anderer und wünschen Sie ihnen im Stillen Gutes, während Sie freundlich in die Augen schauen. Diese Großzügigkeit stärkt Sie selbst und heilt Ihren inneren Kummer.

4. Seien Sie ein positives Vorbild.

Die Kultur ändert sich nicht über Nacht, doch während wir auf Politik warten, lernen wir von Frauen, die Stereotype überwinden. Queen Latifah etwa lässt niemanden Mitleid empfinden – wer sie nicht schön findet, hat Pech. Ich kenne Frauen über 300 Pfund, die Dates ohne Probleme finden. Sie wissen um ihre Schönheit und laden andere ein, sie zu entdecken. Es ist machbar, gegen Kultur und Instinkte anzugehen – und wirksam.