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Geistige Komfortnahrung: 4 evidenzbasierte Tipps aus der Ernährungspsychiatrie gegen Angst

Bei Gedanken an Komfortessen stellen wir uns oft klebrige Gebäcke, herzhafte Suppen oder käseüberbackene Aufläufe vor. Doch der renommierte Ernährungspsychiater Dr. Drew Ramsey, M.D., hat eine fundierte Liste von Lebensmitteln, die unsere mentale Gesundheit nachweislich stärken – und die wenig mit Süßigkeiten zu tun hat.

„Ernährungspsychiatrie dreht sich darum, Entzündungen im Gehirn durch gezielte Ernährung zu mindern“, erklärt er im mindbodygreen-Podcast. „Wir priorisieren Kategorien mit den nährstoffreichsten Inhaltsstoffen für die Gehirngesundheit.“ Basierend auf seiner langjährigen Expertise teilt er vier bewährte Strategien, um Angst zu lindern – besonders relevant in Zeiten anhaltender Belastungen wie nach der COVID-19-Pandemie.

1. Nähren Sie sich nährstoffdicht

Dr. Ramsey empfiehlt, die Kaloriendichte zu maximieren, um jede Mahlzeit optimal zu nutzen. „Wählen Sie gehirngesunde Lebensmittel wie Meeresfrüchte, Gemüse, Nüsse, Bohnen und etwas dunkle Schokolade“, rät der Experte. Diese Basisversorgung reduziert Gehirnentzündungen durch darm- und gehirnfreundliche Nährstoffe.

Selbst bei seltenerem Einkaufen stocken Sie mit Tiefkühlware auf: „Wilde Garnelen, Jakobsmuscheln, Flunder und Wildlachs sind ideale Optionen“, sagt er. Für Snacks sind Nüsse unschlagbar: „Sie sättigen knackig, ohne Zuckerspitzen – eine echte Alternative zu Chips.“

2. Reduzieren Sie Alkohol bei Ängsten bewusst

Dr. Ramsey plädiert nicht für Abstinenz, sondern Achtsamkeit. „Beobachten Sie Ihren Konsum: Pausieren Sie ein paar Tage und spüren Sie nach“, rät er. Alkohol dämpft das Zentralnervensystem kurzfristig, kann aber Ängste verstärken.

Ersetzen Sie den 17-Uhr-Drink durch Kombucha oder kreative Mocktails. „So entspannen Sie sich ritualisiert, ohne den sozialen Aspekt zu verlieren – ideal für Home-Office oder virtuelle Treffen.“

3. Essen Sie achtsam

Achtsamkeit am Tisch verbessert die Nährstoffaufnahme, wie Dr. Ramsey aus seiner Praxis weiß. „Bei Angst kauen viele hastig und sind im Kopf gefangen. Seien Sie präsent, kauen Sie bewusst – so nehmen Enzyme im Darm mehr auf.“

In der Quarantäne-Ära haben Sie Zeit dafür. Genießen Sie Mahlzeiten mit Liebsten, um Wohlbefinden zu steigern.

4. Kochen Sie spielerisch

Spielen ist nicht nur für Kinder: „Involvieren Sie die Familie in der Küche – lassen Sie Gemüse hacken und ‚Restaurant‘ spielen“, empfiehlt Dr. Ramsey. Das erweitert den Gaumen, reduziert Ängste und verteilt Aufgaben.

„Kochen wird kreativ und heilend – teilen Sie die Last, wenn alle zu Hause sind.“

Mit diesen Tipps wird „Komfortessen“ neu definiert: Nährend für Geist und Körper langfristig. Wie Dr. Ramsey betont: „Jeder Fünfte leidet an psychischer Erkrankung, doch alle haben mentale Gesundheit – pflegen Sie sie!“

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