In Bezug auf die gesündesten Teesorten erhält grüner Tee viel Aufmerksamkeit – zu Recht. Die Antioxidantien darin, insbesondere das Catechin EGCG, bieten beeindruckende entzündungshemmende Vorteile.
Laut Dan Buettner, Langlebigkeitsexperte und National-Geographic-Mitarbeiter, gibt es jedoch noch mehr. Bei der Entdeckung der fünf Blauen Zonen – Regionen mit den langlebigsten und gesündesten Menschen weltweit – fiel ihm eine besondere Kräutermischung auf, die dort allgegenwärtig ist. Kein Matcha, sondern etwas viel Gewöhnlicheres.
Was ist dieser Star-Tee? Tipp: Die Zutaten finden Sie wahrscheinlich in Ihrer Küche.
So brauen Sie Langlebigkeits-Tee
Wie Buettner im mindbodygreen-Podcast erklärt, eignen sich Oregano, Salbei oder Rosmarin – oder eine Mischung daraus – perfekt. „Alle drei Kräuter wirken entzündungshemmend“, betont er. „Zudem sind sie harntreibend und können den Blutdruck senken.“
Forschung bestätigt das: Studien zeigen, dass Flavonoide und Phenolsäuren in Oregano-Tee Entzündungen und oxidativen Stress mindern. Rosmarintee punktet mit antimikrobiellen Eigenschaften, Salbei senkt nachweislich den Blutzuckerspiegel.
Falls Sie Kräutertees kennen, wirkt das Rezept vertraut. Doch Buettner hebt hervor: Nicht nur die Kräuter selbst zählen, sondern ihr täglicher Konsum über Jahre hinweg macht den Unterschied.
In den Blauen Zonen, etwa kleinen Dörfern in Korea, tranken die Menschen diese Tees den ganzen Tag – oft, weil Kaffee unerschwinglich war. „Nicht gelegentlich, sondern täglich über Jahrzehnte trägt das zur Langlebigkeit bei“, sagt Buettner.
Das Wichtigste im Überblick
Dieser Tee ist nicht Buettners einziges Geheimnis für ein langes Leben (mehr Tipps hier), aber einer der einfachsten Wege, ihn einzubauen. Tauschen Sie Matcha gegen Rosmarin-Oregano-Salbei – oder ergänzen Sie es. Schadet nicht, meint Buettner.
Möchten Sie Ihre Leidenschaft für Wohlbefinden beruflich nutzen? Werden Sie zertifizierter Gesundheitscoach! Mehr erfahren.