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3 expertenbewährte Praktiken für eine bessere Darmgesundheit 2021

Eine der größten Lektionen aus dem Jahr 2020 – und zugleich eine der schwersten zu akzeptieren – ist, dass viele Dinge im Leben außerhalb unserer Kontrolle liegen. Um die damit einhergehende Unsicherheit zu mindern, hilft es, die Kontrolle über das zurückzugewinnen, was in unserer Macht steht.

Falls die Belastungen und Umbrüche des vergangenen Jahres Ihre Verdauung, Ernährungsgewohnheiten und Ihren Schlaf durcheinandergebracht haben, bietet sich der Darm als zentraler Ansatzpunkt an. Als erfahrene Ernährungsexperten und Gesundheitsberater empfehlen wir diese drei einfachen, wissenschaftlich fundierten Praktiken, um 2021 zu Ihrem Jahr der optimalen Darmgesundheit zu machen:

1. Nehmen Sie täglich ein Probiotikum ein.

Wenn Sie sich für das neue Jahr gesunde Vorsätze setzen möchten, ist die Integration einer täglichen Ergänzung ein idealer Einstieg. Besonders für die Darmgesundheit fördert ein hochwertiges Probiotikum das Wachstum nützlicher Bakterien im Mikrobiom, die Blähungen reduzieren und die Verdauung insgesamt verbessern können.*

„Probiotika schaffen eine Umgebung, die einen gesund funktionierenden Darm mit minimaler Entzündung begünstigt“, erklärt die registrierte Ernährungsberaterin Ella Davar, R.D., CDN. Studien zeigen, dass solche Veränderungen Kopfschmerzen lindern, Depressionen und Ängste mildern sowie Hautentzündungen bekämpfen können.*

2. Gehen Sie nach draußen.

Zeit in der Natur zu verbringen, unterstützt die Darmgesundheit auf vielerlei Weise. Erstens verbessert sie nachweislich die psychische Gesundheit, indem sie Stress abbaut, die Stimmung hebt und das Selbstwertgefühl stärkt. Dank der Darm-Hirn-Achse wirkt sich das positiv auf den Darm aus.

Dr. Patrick Hanaway, staatlich geprüfter Hausarzt, betont: Die Verbindung zur Natur ist entscheidend für ein gesundes Darmmikrobiom. Wie der Funktionsmediziner Mark Hyman, M.D., hervorhebt, ist die Nährstoffdichte pflanzlicher Lebensmittel heute um 50 % geringer als vor 50 Jahren. Moderne Landwirtschaft und die Trennung vom Boden mindern die Bodengesundheit und damit die Vielfalt im Darmmikrobiom.

Das Fazit: Je mehr Zeit wir in der Natur verbringen, desto größer unsere Wertschätzung dafür – was sich auf Anbau, Einkauf und Verzehr unserer Nahrung auswirkt.

3. Integrieren Sie tägliche Bewegung.

Mikrobewegungen den ganzen Tag über – sei es Tanzen, Spazierengehen oder ein 20-minütiges Workout – fördern körperliche, geistige und Darmgesundheit. „Regelmäßige Bewegung stärkt tatsächlich Ihren Verdauungstrakt“, sagt der Naturheilarzt Jaime Schehr, N.D., R.D. „Die Blutumleitung vom Verdauungssystem nimmt ab, da trainierte Muskeln effizienter arbeiten.“

Der Einstieg in eine Trainingsroutine kann einschüchternd wirken, besonders nach Unterbrechungen. Diese Furcht rührt oft von einem falschen Gesundheitsverständnis her.

„Wenn Gesundheit regelmäßigen Sport bedeutet, stimme ich zu“, schreibt die zertifizierte Pilates-Trainerin Helen Phelan. „Trainieren Sie jedoch nur zum Abnehmen, wird es zur Strafe. Besser: Intuitive Bewegungen, die Freude machen und guttun.“