Gegen die winterliche Kälte auf dem Weihnachtsmarkt scheint ein Glühwein die ideale Lösung – doch dieser Glaube täuscht. Als Experten für gesundheitliche Aufklärung erklären wir, warum Sie gerade bei Frost auf Alkohol verzichten sollten.
Glühwein ist ein fester Bestandteil der Weihnachtszeit und vermittelt ein wohlig-warmes Gefühl. Viele nutzen ihn als Schutz vor der Kälte, sei es als Grog, Glühwein oder Kakao mit Schuss. Tatsächlich führt Alkohol jedoch zu einer stärkeren Auskühlung des Körpers – basierend auf Erkenntnissen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA).
Warum Alkohol im Winter nicht wärmt
Laut BzgA erweitert Alkohol die Blutgefäße in der Haut, sodass mehr Blut an die Oberfläche strömt. Dies erzeugt ein kurzfristiges Wärmegefühl. In Wahrheit wird Wärme jedoch von den inneren Organen abgezogen und an die Luft abgegeben. Die Kerntemperatur sinkt, was das Risiko für Erkältungen und Unterkühlung erhöht.
Im Freien bei niedrigen Temperaturen verstärkt sich dieser Effekt enorm – Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt ist daher kontraproduktiv. Bei starkem Alkoholkonsum spüren Betroffene den Wärmeverlust gar nicht mehr und riskieren im Extremfall Erfrierungen.
Wirksame Alternativen: So werden Sie richtig warm
Wählen Sie alkoholfreie Heißgetränke. Auf Weihnachtsmärkten empfehlen sich warmer Apfel- oder Birnensaft mit Zimt oder Ingwer. Scharfe Gewürze fördern nach BzgA die Durchblutung der Organe und erzeugen echte Wärme von innen.
Probieren Sie diese bewährten Rezepte für winterliche Heißgetränke:
- Apfelpunsch
- Kinderpunsch
- Hot Toddy
- Chai Tee
- Ingwertee selber machen
- Rosmarintee