Seit meiner Kindheit bin ich mit Computern aufgewachsen. Vom klobigen Desktop, auf dem ich Songs komponiert und in Microsoft Paint gemalt habe, über mein erstes MacBook im Studium bis hin zu meinem iPhone – ich war immer online und habe das Internet von Herzen geliebt.
Damals gab es eine Kindersicherung: Ich durfte AIM nur nutzen, bis der Timer ablief oder meine Eltern eingriffen. Heute gibt es keine solchen Grenzen mehr, es sei denn, wir setzen sie selbst. Und ehrlich: Das macht mir ein wenig Angst.
In meiner Arbeit bei den sozialen Medien hänge ich den ganzen Tag am Smartphone. Den ganzen Tag. Jede Minute meiner Wochentage vergeht mit beruflicher Nutzung oder ‚Freizeit‘-Scrolling – wobei ich nach 40 Stunden Instagram pro Woche versuche, privat offline zu bleiben. Der Vorteil: Ich leite das Social-Media-Team und spreche direkt mit unserer mindbodygreen-Community – stolze 4 Millionen Follower auf allen Plattformen. Das beeindruckt mich immer noch.
Wie ständige Technologie- und Social-Media-Nutzung uns krank machen kann
Doch permanentes Starren auf Telefon und Laptop hat schwere Nebenwirkungen – die ich glücklicherweise weitgehend gemeistert habe. Erkennen Sie sich wieder in Migräne, Schwindel, Augenüberanstrengung oder verschlechterter Sehkraft? Dazu kommen Studien zu negativen psychischen Effekten: Einsamkeit, schlechte Entscheidungen. Tatsächlich nannte mindbodygreen ‚Technology Becomes the Next Big Tobacco‘ als Wellness-Trend 2018. Pausen, Digital-Detox oder bewusster Konsum können dagegen helfen und unser Leben verbessern.
Wenn Sie wie ich googeln, ganzheitliche Mittel testen (Karotten für Vitamin A? Augenübungen?) und enttäuscht sind, kenne ich das. Niedrigste Bildschirmhelligkeit half kaum. Nur eine Brille mit Blaulichtfilter hat meine Kopfschmerzen und Migräne besiegt.
Warum Blaulichtblocker-Brillen der Schlüssel zu meiner Migräne-Lösung waren
Ironischerweise haben Sie diese Brillen wohl schon auf Instagram gesehen: Pixel Eyewear, Felix Gray oder trendige Modelle von Quay Australia.
Skeptisch gegenüber klaren Gläsern, trage ich sie nun täglich – sogar beim Schreiben dieses Artikels. Sie dämpfen das grelle Blaulicht von Bildschirmen, lindern meinen Schwindel (vom ständigen Wechseln zwischen Laptop, Desktop und zwei Phones) und lassen mich fokussierter arbeiten.
In einer idealen Welt reduzierten wir alle Bildschirmzeit zugunsten von Familie, Selbstfürsorge und Natur. Realistisch hilft Technik wie Blaulichtfilter. Probieren Sie eine Brille aus! Alternativen: f.lux-App oder Bildschirmfolien – ich nutze beides.