Es begann mit CBD-Öl, gefolgt von Aromen wie Minzschokolade und Zitrone. Bald kamen CBD-Trüffel, -Lattes, Körperöle, Gesichtsserum und Muskelbalsame. Heute sind CBD-Vape-Stifte überall zu sehen.
Vape-Pens gelten als praktische, schnelle Methode zur CBD-Aufnahme – die Wirkung setzt ähnlich rasch ein wie beim Rauchen. Vaping-Enthusiasten betonen zudem, dass es teer- und karzinogenfrei ist und gesünder als herkömmliches Rauchen. Dennoch rät die CDC derzeit von allen Dampfprodukten ab.
Ist CBD-Verdampfen also riskant? Ist es bei den vielen Alternativen die beste Wahl? Als erfahrene Gesundheitsexperten im Cannabinoid-Bereich haben wir fünf Spezialisten befragt.
1. Keine Langzeitstudien – bei Lungenproblemen unbedingt vermeiden
"Der größte Vorteil des CBD-Verdampfens ist der rasche Wirkungseintritt in 5 bis 10 Minuten. Die Dosierung lässt sich präzise anpassen, was bei sublingualer oder oraler Einnahme schwieriger ist. Wählen Sie Produkte mit Ethanol- oder CO2-Extraktion. Nachteile: Es fehlen Langzeitstudien zu Sicherheitsaspekten. Personen mit Lungenproblemen wie Asthma oder COPD sollten Vaping strikt meiden, da es diese verschlimmern kann." – Jon Mitchell, PA-C, zertifizierte Physician Assistant und Funktionsmedizin-Beraterin
2. Qualität ist entscheidend: Seien Sie wählerisch
"Produktqualität ist bei jeder CBD-Anwendung essenziell, besonders beim Vaping wegen des direkten Kontakts mit Lunge und Hals. Greifen Sie zu Vollspektrum-Produkten aus der ganzen Pflanze statt Isolat. CO2-Extraktion ist die reinste Methode für Vape-Patronen. Die Hanfindustrie bietet tolle Optionen: Wählen Sie getestete Produkte aus sauberer Vollspektrum-Quelle, frei von Schwermetallen und Pestiziden. Für den Dauergebrauch bevorzuge ich sublinguale Extrakte, um die Lunge zu schonen. Bei Schmerzen ist Vaping die schnellste Hilfe – kombiniert mit sublingualer Nachdosierung ideal bei Lungensorgen." – Sara DeFranceso, N.D., Naturheilärztin, lizenzierte Akupunkteurin und Gründerin von Thriving Force
3. Risiko unerwünschter Chemikalien in Patronen
"CBD mag ich grundsätzlich, doch die mangelnde Regulierung führt zu Qualitätsunterschieden. Kaufen Sie Drittgetestetes aus Bio-Anbau von seriösen Herstellern – recherchieren Sie! Vape-Pens meide ich zugunsten oraler Tropfen oder Kapseln. Patronen enthalten oft Polyethylenglykol oder Propylenglykol, die reizen und Allergien auslösen können. Beim Erhitzen entstehen giftige Abbauprodukte, die eingeatmet werden." – Amy Shah, MD, Integrative Medizinerin und Mitglied des mindbodygreen Collective
4. Gut für schnelle Linderung – aber Quelle prüfen
"CBDs entzündungshemmende und angstlösende Effekte sind wissenschaftlich belegt. Vaping wird populär für rasche Wirkung. Bei hochwertigen Produkten halte ich es für sicher, wenngleich Langzeitdaten fehlen. Bedenken zu Schwermetallen aus Heizelementen gibt es – weitere Studien nötig. In meiner funktionellen Medizinpraxis empfehle ich Vaping bei akuten Schmerzen oder Angstattacken." – Will Cole, D.C., IFMCP, mindbodygreen Collective-Mitglied und Funktionsmediziner
Fazit
Der Kern: Langzeitstudien zum CBD-Verdampfen fehlen, um absolute Sicherheit zu garantieren – es erscheint sicher. Experten raten meist zu Alternativen wie sublingualer Einnahme. Wägen Sie Vor- und Nachteile ab; es gibt vielfältige CBD-Optionen!