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Vitamin-D-Mangel trotz sonnigem Strandleben: Meine Geschichte und Expertenratschläge

Das Wetter in Charleston, South Carolina, ist traumhaft. Ich lebte dort vier Jahre und sah nur einmal Schnee – weniger als einen Zoll dick. An den meisten Tagen strahlt die Sonne, eine salzige Brise weht, und ich verbrachte meine Wochenenden am Folly Beach.

Das klingt kaum nach einer Ursache für Vitamin-D-Mangel – das sogenannte „Sonnenvitamin“ – oder?

Dennoch wurde bei mir ein Mangel diagnostiziert, während ich das College of Charleston besuchte. Trotz meiner Liebe zur Sonne und der reichlich Freizeit wollte ich wissen, wie das passieren konnte. Ich sprach daher mit Jessica Hayman, N.D., Naturheilkundlerin und Gründerin von Verde Valle Naturopathic in meiner Heimatstadt Sedona, Arizona.

Aus unserem Gespräch wurde klar: Es gibt viel zu wissen über Vitamin D, wie wir es optimal aufnehmen und warum jeder – unabhängig vom Klima – seinen Spiegel im Blick behalten sollte.

Wie ein Vitamin-D-Mangel selbst bei viel Sonne entstehen kann

„Ohne Ergänzung liegen 90 % meiner Patienten unter dem optimalen Vitamin-D-Spiegel“, erklärt Hayman. Sie testet routinemäßig jeden Patienten und empfiehlt bei Bedarf eine Supplementierung.

Ideal beziehen wir Vitamin D aus Sonne und vitaminreichen Lebensmitteln wie fettem Fisch, Rinderleber oder Austern – die jedoch selten täglich auf dem Teller landen.

Indoor-Lebensstil und Sonnencreme trägen ebenfalls dazu bei. Selbst bei mir, die stundenlang outdoor unterwegs war, sank der Spiegel. Auch in sonnigen Sedona ist Mangel häufig: „Man denkt, in der Arizona-Wüste hätten alle perfekte Werte – doch das stimmt nicht“, sagt Hayman.

Der Referenzbereich liegt bei 30 bis 100 ng/ml, viele Patienten starten bei 20–30 ng/ml. Hayman zielt auf 50–70 ng/ml ab. „Jeder sollte sich testen lassen – auch Aktive mit viel Zeit draußen“, rät sie.

Vitamin D gewinnen: Jenseits der Sonne

In der Wellness-Szene ist Vitamin D ein Star – doch warum? „Es ist essenziell für die Knochengesundheit“, sagt Hayman.

Bei Mangel empfiehlt sie Vitamin D3, da Studien seine Überlegenheit zeigen. Typisch: Eine Monat „therapeutische Dosis“, dann zwei Monate Erhaltungsdosis, gefolgt von neuem Test. „Individuell abgestimmt“, betont sie.

Testen Sie Ihren Spiegel und arbeiten Sie mit einem Arzt zusammen, um die Dosierung zu bestimmen. Überdosierung ist selten, kann aber Kopfschmerzen, Muskelschmerzen oder Leberprobleme verursachen.

Egal ob im regnerischen Nordwesten oder sonnigen Südflorida: Vitamin D gehört in jede Hausapotheke. Es ist günstig, neutral und einfach zu integrieren.