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Die Faszination der Cannabinoide: Drei vielversprechende Verbindungen im Fokus der Forschung

In den letzten Jahren hat der Cannabismarkt an Prominenz gewonnen und findet zunehmend Eingang in die westliche Medizin.

June Chin, D.O., ist eine erfahrene Ärztin, die Patienten berät, Cannabis gezielt und strategisch einzusetzen. „Es war ein langer Weg“, erklärt Chin gegenüber mbg zum Markt für nicht-psychoaktive Produkte wie Vollspektrum-Hanfextrakt. „Ich habe gesehen, dass es bei vielen Beschwerden hilft.“

Obwohl Hanf kein Allheilmittel ist, hat sie bei Patienten jeden Alters Linderung erlebt – von Kindern mit Krampfanfällen bis zu Senioren mit Demenz.* „Es wirkt stark entzündungshemmend, und Entzündungen sind Ursache vieler Erkrankungen“, betont sie.

Der Schlüssel liegt in den zahlreichen Cannabinoiden, die Hanf enthält. CBD ist das Bekannteste, aber nicht unbedingt das Wichtigste: „Stellen Sie sich die ganze Pflanze vor. Einzelne Moleküle aus dem Kontext zu reißen, birgt Probleme“, warnt sie. CBD-Isolate sind oft weniger wirksam und in hohen Dosen riskant.

Forscher untersuchen derzeit über 100 weniger bekannte Cannabinoide und ihre Interaktion mit dem Endocannabinoid-System (ECS), das Schlaf, Verdauung und Stressregulation steuert. Hier drei, die in Tierversuchen vielversprechend sind:

  • CBGA (Cannabigerolsäure) und CBG (Cannabigerol): CBGA gilt als „Mutter aller Cannabinoide“ – ein Vorläufer, aus dem sich THCA, CBDA, CBCA und letztlich THC, CBD usw. bilden. CBG wird wie CBD angstlösend wirksam geschätzt und zeigt Potenzial bei neurodegenerativen Erkrankungen wie Huntington sowie Augenerkrankungen wie Glaukom.
  • CBDA (Cannabidiolsäure): Als Vorläufer von CBD wird CBDA auf seine Wirkung gegen Übelkeit und Erbrechen geprüft.
  • CBC (Cannabichromen): Dieses nicht-psychoaktive Cannabinoid verspricht Hilfe bei Akne und Schmerzen.

Die Erforschung ist aufwendig und kostspielig, da die Isolierung schwierig ist. Doch bald könnten diese Cannabinoide so gängig sein wie CBD heute.

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