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11 Tipps von Yogalehrern: Yoga genießen – auch wenn Sie kein Yoga-Typ sind

Die geistigen und körperlichen Vorteile von Yoga sind wissenschaftlich belegt: von besserem Schlaf über gesteigerte Flexibilität bis hin zu einer verbesserten Körperhaltung. Kein Wunder, dass Yoga in der Pandemie besonders populär wurde – es stärkt potenziell das Immunsystem und lässt sich bequem zu Hause praktizieren.

Trotzdem fühlen sich viele nicht als „Yoga-Menschen“. Was tun, wenn Sie die Vorteile nutzen möchten, aber nicht wissen, wie Sie starten sollen? Erfahrene Yogalehrerinnen teilen hier ihre bewährten Strategien, damit Yoga für Sie zur Freude wird.

1. Erkennen Sie, was Ihnen an früheren Yoga-Erfahrungen nicht gefallen hat

Daraus leiten Sie ab, worauf Sie bei neuen Lehrkräften und Kursen achten sollten. „Wenn Sie genau dasselbe wiederholen, wird es Ihnen auch diesmal nicht gefallen“, erklärt Maura Blackstone, DPT, Physiotherapeutin und registrierte Yogalehrerin.

2. Probieren Sie etwas Neues aus

Oft scheitert es an der falschen Klasse für den Einstieg oder die Persönlichkeit. „Ein Anfänger in einem Fortgeschrittenenkurs mit Armbalancen und Kopfständen bekommt ein verzerrtes Bild“, sagt Jennifer Ellis, Yogalehrerin. Wer Yoga als Training sucht, sollte Erholungskurse meiden. Entdecken Sie die Vielfalt der Yoga-Stile und experimentieren Sie.

3. Testen Sie verschiedene Lehrerinnen

„Kein Lehrer passt zu allen – ob Bootcamp, Spin oder Yoga“, betont Heidi Kristoffer, staatlich geprüfte Yogalehrerin. Probieren Sie andere aus. Lieben Sie einen Trainer? Fragen Sie nach deren Lieblings-Yogalehrerin – der Stil könnte passen.

4. Starten Sie im richtigen Kopfraum

Bei Online-Kursen hilft eine Vorbereitung: „Beginnen Sie mit einer 5-minütigen Atemübung, um den Geist zu klären“, rät Caroline Baumgartner, Yogalehrerin. Setzen oder legen Sie sich mit geschlossenen Augen hin, Hände auf den Bauch, sechs tiefe Atemzüge.

5. Lassen Sie Erwartungen los

Viele scheitern am Perfektionismusdruck. „Kunden erwarten, sofort fehlerfrei zu sein“, beobachtet Bridget Barrett-Parker, Yogalehrerin. „Wie mein Onkel beim Skifahren sagte: ‚Fällst du nicht, lernst du nicht.‘“ Suchen Sie Anfänger-Serien oder Kurse mit Modifikationen – Fortschritt statt Verletzungsrisiko, empfiehlt Jenni Tarma von Yoga Medicine Online.

6. Vergleichen Sie sich nicht mit anderen

„Neulinge schauen sich um und messen sich mit Profis“, sagt Yaz Purnell, Yogalehrer. Doch Yoga geht um Sie selbst. Schließen Sie die Augen, lassen Sie Urteile los und freuen Sie sich über Ihre Bewegung.

7. Geben Sie sich Zeit

Skeptizismus am Anfang ist normal. „Üben Sie konsequent“, rät Lilia Karimi, Yogalehrerin – Yoga fordert Achtsamkeit auf Atem und Gefühl. Halten Sie 10 Sitzungen durch, dann fließt es, wie Barrett-Parker aus Erfahrung weiß.

8. Nehmen Sie eine neugierige Haltung ein

„Seien Sie offen für Empfindungen in und nach den Posen“, schlägt Maggie Barchine, Yogalehrerin und -therapeutin, vor. Beobachten Sie ohne Urteil.

9. Nutzen Sie Requisiten

Blöcke, Gurte und Kissen sind Stärken, keine Schwäche. „Mehr Abstand macht Posen bequemer und wirkungsvoll“, erklärt Liz Bolton, Yogalehrerin.

10. Denken Sie über Kurse hinaus

Profitieren Sie von Ujjayi-Atmung allein: „Lernen Sie sie online und üben Sie täglich – sie reduziert Stress und aktiviert Erholung“, empfiehlt Namita Kulkarni, Yogalehrerin.

11. Hören Sie auf Ihren Widerstand

„Widerstand signalisiert Lernpotenzial“, sagt Rae Davidson, Yogalehrerin und Coach. Fragen Sie: Wogegen genau wehren Sie sich? Die Einsichten könnten überraschen.