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Allergien verschlimmern: Diese Faktoren meiden Experten raten

Viele Menschen leiden unter Allergien. Bestimmte Faktoren können die Symptome sogar verschärfen. Als Experten zeigen wir Ihnen, welche das sind und wie Sie vorbeugen.

Fast 30 Prozent der Europäer:innen kennen das: Nach Kontakt mit harmlosen Substanzen überreagiert das Immunsystem. Symptome reichen von brennenden Augen und laufender Nase bis hin zu Durchfall oder Kopfschmerzen.

Wir stellen bewährte Faktoren vor, die allergische Reaktionen verstärken, basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Pollenflugzeiten: Diese Maßnahmen lindern Symptome

Der Frühling freut viele, doch für Allergiker:innen bedeutet er oft mehr Beschwerden durch Pollen. Vollständig vermeiden lässt sich der Pollenflug selten, doch gezielte Schritte mildern die Reaktionen:

  • Auf Brille umsteigen: Weiche Kontaktlinsen nehmen Pollen auf, da sie luftig sind. Diese gelangen mit Tränen unter die Linse und reizen das Auge. Wählen Sie eine Brille, harte Linsen oder Tageslinsen – das tägliche Wechseln verhindert Pollenansammlungen, die Reinigung nicht immer entfernt.
  • Regelmäßig Wäsche und Haare waschen: Pollen haften an Kleidung, Bettwäsche und Haaren. Waschen Sie Textilien bei 60 Grad, duschen Sie abends – so starten Sie pollenfrei in die Nacht und wachen beschwerdefrei auf.
  • Flauschige Kleidung vermeiden: Wolle, Mohair oder Kaschmir binden Pollen fest und werden selten gewaschen. Greifen Sie zu glatten Stoffen wie Baumwolle und verwenden Sie ein ökologisches Waschmittel.

Stress verstärkt Allergien nachweislich

Täglicher Stress – verspäteter Zug, Deadlines, volle Terminkalender – kann Allergiesymptome verschlimmern. Harvard Health Publishing bestätigt: Stress wirkt psychologisch und physisch.

Psychisch nehmen Betroffene Symptome intensiver wahr. Physisch pushen Stresshormone das Immunsystem weiter. Eine japanische Studie zeigt: Ein Stresshormon fördert Zellen, die Nasenallergien auslösen.

Erkennen Sie Stresssymptome früh und bauen Sie Stress mit bewährten Methoden ab.

Alkohol verschärft Allergiereaktionen

Allergiker:innen sollten Alkohol vorsichtig genießen. Er macht Schleimhäute durchlässiger, sodass Allergene leichter ins Blut gelangen. Zudem enthält Alkohol Histamin, das Reaktionen auslöst und verstärkt – besonders in Rotwein.

Duftkerzen: Hohes Allergierisiko bei Paraffin

Apotheken-Wissen warnt: Duftkerzen bestehen bis zu 90 Prozent aus Allergenen. Paraffinkerzen setzen reizende Stoffe frei, die Haut und Atemwege belasten – riskant bei Kontaktallergie.

Besser: Kerzen aus Bienenwachs, Sojawachs oder Rapsöl. Umweltfreundlicher und nachhaltiger als Paraffin aus Erdöl. Mehr im Kerzen-Ratgeber.