Eric Zielinski, D.C., renommierter Gesundheitsforscher und Aromatherapeut, zählt zu den führenden Autoritäten bei ätherischen Ölen. In diesem Auszug aus seinem Bestseller The Healing Power of Essential Oils (deutsch: Die Heilkraft ätherischer Öle) teilt er fundierte Ansätze, Rezepte und Formeln. Ob Anfänger oder Profi – übernehmen Sie die Kontrolle über Ihre Gesundheit.
Wie werden ätherische Öle heute hergestellt?
Um qualitativ hochwertige Produkte zu erkennen, kennen Sie die gängigen Extraktionsmethoden. Hier die wichtigsten vor dem Kauf:
1. CO2-Extraktion
Bei der superkritischen Fluidextraktion (SFE) wird überkritisches Kohlendioxid (sCO2) eingesetzt – ein flüssiger Zustand bei kritischer Temperatur und Druck. CO2 wirkt als sicheres, umweltfreundliches Lösungsmittel, im Gegensatz zu giftigen Alternativen wie Hexan. Die resultierenden Extrakte sind in der Aromatherapie hochgeschätzt.
2. Destillation
Meist dampfdestilliert, auch wasserdampf- oder vakuumdestilliert. Stellen Sie sich vor: Dampf aus kochendem Wasser löst volatile organische Verbindungen (VOCs) aus der Biomasse (z. B. Lavendelblüten, Sandelholz). Nach Kondensation trennen sich unpolare VOCs (Öle) von polaren Bestandteilen (Wasser). Übrig bleiben Hydrolate und ätherische Öle.
Selbst ausprobieren? Mit einem Heimdestillationskit für wenige hundert Euro extrahieren Sie Öle aus Gartenpflanzen – lohnenswert!
3. Enfleurage
Teure, arbeitsintensive Methode für empfindliche Blüten wie Jasmin. Fett auf Glas nimmt Öle auf, ergibt eine Pomade, die mit Alkohol gewaschen wird. Ergebnis: Absolue mit volatilen und nicht-volatilen Stoffen. Selten, aber historisch faszinierend.
4. Ausdruck
Mechanisches Pressen („Kaltpressung“) für Zitrusschalen. Dampfdestillation verändert Aroma und Wirkung stark – gepresste Öle bleiben authentischer.
5. Lösungsmittel-Extraktion
Für ölärmere Blüten wie Rose oder Jasmin: Petrolether, Ethanol oder Hexan beschleunigen, bergen aber Risiken. Ergebnis: Wachsiger Beton, gewaschen zu Absolue. CO2-Extraktion gewinnt an Popularität als sicherere Alternative.
Welche Art ätherisches Öl ist die richtige für mich?
Extraktionsarten erzeugen unterschiedliche Produkte. Lesen Sie Etiketten genau – so investieren Sie gezielt in Ihre Gesundheit.
1. Absolue
Hochkonzentriert aus Enfleurage oder Lösungsmitteln. Duftgetreu, ideal für Kosmetik, Parfüms und Psyche (z. B. Rose, Jasmin, Vanille).
2. CO2-Extrakte
Experimentell, aber beliebt: Mehr Pflanzenstoffe, hautfreundlich, authentischer Duft. Keine Schadstoffe (z. B. Cannabis, Kurkuma, Vanille). Klinische Studien laufen.
3. Ätherische Öle (ausgedrückt)
Zitrusöle: Dunkler, fleckenempfindlich, schalenähnlicher Duft. Enthalten nicht-fluchtige Stoffe – phototoxisch anders als destilliert (siehe Kapitel 3).
4. Ätherische Öle (dampfdestilliert)
Chemie und Wirkung oft pflanzenfern. Prüfen Sie Etiketten auf Destillationsart!
5. Auszüge
Wie Absolue: Mit Wasser, Glycerin oder Essig. Behalten Öleigenschaften (z. B. Zimt, Nelke, Ingwer).
6. Hydrolate
Destillationsnebenprodukt: Mild, essbar, für Sprays oder Pflege. Kühlen Lagern! (z. B. Lavendel, Rose).
7. Infusierte Öle
Pflanzen in Öl eingelegt – wie alte Salben.
8. Tinkturen
Alkoholische Extrakte, einfach selbst herzustellen (z. B. Arnika, Echinacea).
Die Heilkraft ätherischer Öle von Eric Zielinski, D.C., ist hier erhältlich.