Die Shiatsu-Massage ist eine bewährte japanische Heilmethode, die seit Jahrzehnten Anwendung findet. Als Experten für traditionelle Wellness-Techniken erklären wir ihren Ursprung und ihre positive Wirkung.
Shiatsu basiert auf den Prinzipien der Traditionellen Chinesischen Medizin. Der Name bedeutet wörtlich "Fingerdruck" ("Shi" = Finger, "Atsu" = Druck). In den letzten Jahren hat sich diese Massagetechnik fest in Wellness- und Therapieprogrammen etabliert und wird bei vielfältigen Beschwerden wie Rückenschmerzen eingesetzt.
Die Wurzeln der Shiatsu-Massage
Shiatsu ist eine Form der Akupressur und geht auf die Traditionelle Chinesische Medizin zurück, ähnlich wie die Akupunktur. Ursprünglich in Japan entwickelt, hat sie sich bis in den Westen verbreitet.
In der fernöstlichen Heilkunst steht das "Ki", der "Lebenshauch", im Zentrum, der den Körper vitalisiert. Shiatsu fördert diesen Energiefluss, gleicht den Energiehaushalt aus und aktiviert die Selbstheilungskräfte.
Funktion und Wirkung der Shiatsu-Massage
Bei dieser Kompressionsmassage bearbeitet der Therapeut den gesamten Körper mit sanftem Druck durch Hände, Ellbogen und Knie. Spezielle Griffe und Berührungen stellen ein harmonisches Gleichgewicht von Körper, Seele und Geist her.
Durch kreisförmige Bewegungen mit leichtem Druck werden die behandelten Bereiche angeregt und stärker durchblutet. Der Therapeut stimuliert die Meridiane – die Energiebahnen des Körpers – durch Pressen und Klopfen, um Blockaden zu lösen und den Ki-Fluss anzuregen. Die Traditionelle Chinesische Medizin postuliert diese unsichtbaren Bahnen unter der Haut.
Die westliche Medizin liefert noch keine Belege für diese Energiebahnen, erkennt Shiatsu jedoch als ergänzende Methode, etwa in der Schmerztherapie, an.
Weitere positive Effekte umfassen:
- Stärkung des Immunsystems und des vegetativen Nervensystems
- Bessere Koordination und Beweglichkeit
- Förderung der Blutzirkulation
- Positiver Einfluss auf den Hormonhaushalt
Anwendungsgebiete der Shiatsu-Massage
Shiatsu adressiert Energiestaus, die körperliche und psychische Beschwerden verursachen. Es stellt das seelisch-körperliche Gleichgewicht wieder her.
Einsatzbereiche:
- Muskelverspannungen
- Menstruationsbeschwerden
- Durchblutungsstörungen
- Schmerzhafte Erkrankungen des Bewegungsapparats
- Stressbekämpfung und innere Unruhe
- Verdauungsbeschwerden
- Kopfschmerzen
Achtung: Shiatsu ist eine unterstützende Maßnahme und ersetzt keine Behandlung schwerer Erkrankungen. Konsultieren Sie immer Ihren Arzt.
So läuft eine Shiatsu-Massage ab
- Der Therapeut beginnt mit einem kurzen Einleitungsgespräch, um Ihre Beschwerden zu erfasst.
- Sie legen sich auf eine Matte oder einen Futon. Die Kleidung bleibt an – lockere Kleidung ist ideal.
- Der Therapeut tastet Ihren Körper ab, um Blockaden zu lokalisieren.
- Mit sanften Druck von Handflächen, Daumen, Ellbogen oder Knien folgt er den Meridianen. Dehn- und Lockerungsübungen ergänzen.
- Eine Sitzung dauert 60 bis 90 Minuten.
Achtung: Bei schweren Kreislaufproblemen, Verbrennungen, Osteoporose, Ekzemen oder Risikoschwangerschaften ist Shiatsu kontraindiziert.